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Als qualifizierter Jurist steht der Notar auch in anderen Rechtsgebieten als Ansprechpartner zur Verfügung. Die Anforderungen, die dabei an ihn gestellt werden, sind vielfältig und unterliegen ständigem Wandel.

Weitere Rechtsbereiche

Vorsorgevollmachten

Niemand ist vor Unheil geschützt. Ein Unfall, eine Operation oder eine Krankheit können jeden treffen. Schnell kann man in die Lage geraten, nicht mehr aus eigener Kraft handeln zu können. Auch Ehepartner und Verwandte sind in einer solchen Situation nicht automatisch befugt, rechtlich wirksame Entscheidungen für den anderen zu fällen.

Der Notar steht für die Abfassung von Vollmachten für den Vorsorge- und Betreuungsfall zur Verfügung. Er zeigt seinen Mandanten, wie durch die Auswahl eines Bevollmächtigten die staatliche Anordnung von Betreuungsmaßnahmen verhindert werden kann. Gleichzeitig berät er darüber, wie dem Bevollmächtigten Richtlinien für dessen Tätigkeiten vorgegeben werden können, z.B. durch eine sogenannte Patientenverfügung.

Stiftungsrecht

Stiftungen haben sich in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Instrument der Nachfolgeplanung entwickelt. Sie werden oftmals als Instrument der Vermögenssicherung im Interesse einer Familie oder eines Unternehmens gewünscht. Dies gilt insbesondere bei Vorhandensein von Abkömmlingen, die zur Unternehmensführung ungeeignet erscheinen. Typischerweise finden Stiftungen aber Einsatz, wenn es um die Verwirklichung gemeinnütziger Zielvorstellungen geht.

Auch im Stiftungsrecht steht der Notar als fachkundiger und unabhängiger Berater zur Verfügung. Er unterstützt bei der Satzungsgestaltung und zeigt gleichzeitig die Grenzen des Rechtsinstitutes auf. Darüber hinaus hilft er bei der Lösung der vielfältigen weiteren erb- und steuerrechtlichen Fragen, die im Zusammenhang mit der Errichtung einer Stiftung auftauchen können.

Internationales Recht

Die Internationalisierung des Wirtschaftslebens macht eine Rechtsberatung erforderlich, die über die Grenzen der deutschen Rechtsordnung herausblickt. Zunehmend sind bei Vertragsabschlüssen Gesellschaften ausländischer Staaten beteiligt. Das kann zu schwierigen Rechtsproblemen führen. So ist manchmal bereits zweifelhaft, ob eine ausländische Gesellschaft als solche wirklich existent ist und ob die für sie auftretenden Personen tatsächlich für sie handeln können.

Auch im privaten Bereich macht sich die Internationalisierung bemerkbar. Bei vielen gemischtnationalen Ehen stellt sich die Frage, nach welchem Recht die Ehewirkungen und Scheidungsfolgen zu beurteilen sind. Ferner nehmen internationale Erbfälle zu. Viele Deutsche verfügen über Vermögen im Ausland, umgekehrt haben viele Ausländer Wohnsitz und Eigentum in Deutschland. Im Erbfall muss hier geklärt werden, nach welcher Rechtsordnung das Vermögen übergeht.

Der Notar berät Fälle mit Auslandsbezug und hilft bei der Gestaltung sachgerechter Lösungen.

Treuhandtätigkeit

Als unparteiischer rechtlicher Berater ist der Notar zur Übernahme von Treuhandtätigkeiten prädestiniert. Im Rahmen von Grundstücksgeschäften und Unternehmenstransaktionen verwahrt er Gelder, Wertpapiere und sonstige Wertgegenstände für die Vertragsbeteiligten.

Durch die Hinterlegung z.B. des Kaufpreises für ein Grundstück auf einem Notaranderkonto erhält der Verkäufer die Gewissheit, bei Erfüllung seiner Lieferpflicht den Kaufpreis zu erhalten. Der Käufer hingegen kann sich darauf verlassen, dass sein Geld an den Verkäufer nur ausgezahlt wird, wenn der Verkäufer ihm das Eigentum am Kaufgegenstand verschafft.

Signaturzertifikate

Spielten früher im Notariat Wechselproteste noch eine große Rolle, steht der Beruf des Notars heute bereits ganz im Zeichen moderner Technologien. So erteilen Notare bereits Signaturzertifikate als Unterschriften für den elektronischen Rechtsverkehr mit dem Handelsregister. Elektronische beglaubigte Abschriften können erstellt und in sekundenschnelle am anderen Ende der Welt verwendet werden. Was in anderen Gebieten ein unerfülltes Versprechen bliebt, ist im Notariat mittlerweile Realität: Die Menge an Papier nimmt ab.